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RFID-Systeme der EURO I.D. im Einsatz bei Europas führendem Hersteller von Flugzeuginnenausstattungen und Luftführungssystemen



Anwendungsbeispiel Formschlauch-Kennzeichnung
RFID-Systeme der EURO I.D. unterstützen AIRCABIN, als Europas führenden Hersteller von Flugzeuginnenausstattungen und Luftführungssystemen, beim Setzen globaler Qualitätsstandards.

Seit 1971 befinden sich in sämtlichen von Airbus produzierten Flugzeug-Modellen, die für die verschiedensten Airlines überall auf der Welt unterwegs sind, Interieur-Teile von Aircabin. Bei den zukunftsweisenden Airbus-Entwicklungen, wie etwa dem neuen A380, ist AIRCABIN bereits von vornherein eingebunden. Für die Klimatisierung und Belüftung der Flugzeuge, ist eine Vielzahl von Rohren aus glasfaserverstärktem Kunststoff nötig, die sich in ihren Formen den besonderen räumlichen Gegebenheiten anpassen müssen.
Für die Kontrolle der "Zusammengehörigkeit" und zur Verwaltung der Umläufe und Umlaufzeiten, werden diese Schläuche mit Transpondern des Typs ID 1000/13 versehen.

Die Erfassung der Zeiten und Stati erfolgt mit Hilfe des frei programmierbaren Datenterminals EUR 2000. Die gesam-melten Daten werden dann, über eine Dockingstation, an eine Access-Datenbank übertragen, die schon bei AIRCABIN vorhanden war. Dort können sie in bekannter Form nach den verschiedensten Kriterien sortiert und ausgewertet werden.

Für das Erfassen, den Austausch und die Synchronisation der Daten, wurde von dem Systemhaus ELS Electronic Logistic Solutions GmbH Software sowohl für die Datenterminals, als auch für den PC entwickelt.

Das PC-Programm stellt die Verbindung zwischen dem Handgerät und der Access Datenbank her. Sie bildet daher nur eine Schnittstelle, die die Formate der Datensätze zum Handgerät und vom Handgerät wandelt. Weiterhin erlaubt es die Ansicht der Datentabellen für die Ursachen und Geräte. Die Geräte- und Ursachentabellen werden in der Access-Datenbank gepflegt. Die PC-Software überträgt diese Tabellen an das Handgerät.

Die im Handgerät erzeugte Schlauchtabelle wird von der PC-Software mit einem Kommando abgefragt. Sind im Handgerät Datensätze vorhanden, so werden diese aus der im Handgerät gespeicherten Schlauchtabelle an die bereits in der Acess-Datenbank vorhandenen Datensätze angehängt.

Beschreibung des Ablaufs
Im Access Datenbankprogramm werden für die Geräte und verknüpft und als Datensatz in die Schlauchtabelle die Ursachen die erforderlichen Tabellen angelegt. Über die Gerätetabelle wird der Leser einem bestimmten Bereich zugeordnet. Daraus ergibt automatisch, ob nach einer Bearbeitungsnummer oder nach einer Ursachennummer gefragt wird.

Diese Geräte- und Ursachentabellen enthalten Informationen die vom Handgerät weiterverarbeitet werden zur sogenannten Schlauchtabelle.

Bei einer Gerätenummer kleiner als 10 wird die Bearbei-tungsnummer eingegeben und mit der ENTER-Taste das Transponderlesen ausgelöst.

Bei einer Gerätenummer größer oder gleich 10 wird die Ursache ausgewählt wiederum mit ENTER das Transponderlesen aktiviert und der Transponder gelesen.

Als Ursachen können bis zu 99 verschiedene Optionen gewählt werden.

00 Neuer Schlauch
01 Schlauch i.O.
02 Zur Reparatur
03 Schlauch alt
04 Schlauch entformen
... 99 ...

Zusammen mit dem eingelesenen Transponder werden Bearbeitungsnummer oder Ursache mit dem Lesedatum eingetragen. Diese Schlauchtabelle wird dann an den PC übertragen und an die bestehende Datenbank angehängt.

Durch den Einsatz intelligenter Software werden Eingabefehler ausgeschlossen.

Der Einsatz dieser Technik erlaubt die langlebige Identifikation der Formschläuche und die weitgehend automatische Erfassung und Verwaltung der Datensätze.