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ID 162 Injizierbare ISO-Transponder



Technische Daten
Gesamtgröße: ca. Ø 2,12 x 12 mm
Gewicht: 0,09 g
Material: Bio-Glas
max. Leseabstand: 200 mm (abh. vom Leser)
Betriebstemperatur: -20 °C bis +75 °C
Lagertemperatur: -40 °C bis +140 °C (zeitl. begrenzt)
Schutzart: IP 68
Erregerfrequenz: 134,2 kHz
Dateninhalt: 64 Bit (ISO 11784)
Code: EPROM, Read-Only
Übertragung: ASK, gemäß ISO 11785 FDX-B
Scanwinkel: sphärisch
Nadel:
Kanüle: Rostfreier Stahl, Spezialschliff.
Arretierung: Kunststoff-Luerlock
Größe: Außen-Ø: 2,6 mm, Länge: 55,5 mm
Verpackung: Blister mit Papier-Versiegelung.
Sterilisation: Gas
Fertigung: nach GMP

Das injizierbare passive Transpondersystem liefert eine elektronische Lösung für die Tierkennzeichnung, die dem Tier keine Beschwerden verursacht.

Der Mikro-Transponder, nicht größer als ein Reiskorn das unter der Haut sitzt, enthält einen Code nach ISO 11784.

Der passive Transponder benötigt keine Batterie und hat deshalb eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Er kann unabhängig von Lesewinkel, Licht oder anderen Umwelteinflüssen durch alle nichtmetallischen Materialien hindurch gelesen werden. Der Transponder wird vom Lesegerät mit elektromagnetischen Wellen aktiviert. Er überträgt dann
seinen Code an den Leser. Hier wird der Code dekodiert, zur weiteren Verarbeitung durch einen Computer mit Datum und Uhrzeit gespeichert und auf dem LC-Display dargestellt. Der Rechneranschluss erfolgt über eine RS232 Schnittstelle.

INJEKTION:

Jeder Transponder wird einzeln, steril in Nadel verpackt und gebrauchsfertig geliefert.

Die Nadel, mit dem darin enthaltenen Transponder, wird über den Luer-Lock-Anschluss schnell in den speziellen Injektor eingesetzt. Dies erlaubt dem Anwender, mehrere 100 Injektionen pro Stunde durchzuführen. Die besondere Injektionstechnik sorgt dafür, dass beim Einsetzen des Transponders kein Druck auf das Gewebe ausgeübt wird. Die Nadel formt mit ihrem speziellen Doppelschliff einen Stichkanal. Es wird kein Gewebe punktiert! Innerhalb der Nadel befindet sich ein Kernstab (Mandrin). Dieser sorgt, zusammen mit dem Injektor dafür, daß der Transponder in seiner Position gehalten wird. Nun wird die Nadel zurückgezogen und der Transponder in dem verbleibenden Stichkanal abgelegt. Das Gewebe hinter dem Transponder schließt sich sofort. Es bleibt ein kleiner Schnitt von ca. 2,6 mm, der schnell und komplikationslos verheilt.