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HTRE Schreib-/Lese-System für das industrielle Umfeld



Technische Daten
Schnittstellen:Profibus DP, DeviceNet, Ethernet Modbus-TCP, Profinet IO, EtherNet/IP
Versorgungsspannung:24 VDC (18....30 VDC)
Schreib-/Leseabstand:je nach Transponder und Antenne bis zu 150 mm
Frequenz:13,56 MHz (ISO 15693)
Schutzklasse:je nach Bauform IP 20 oder IP 67
weitere technische Daten:im pdf-Datenblatt rechts oben

Schnell
Die Effizienz einer Produktion ist in erheblichem Maße von der maximal möglichen Geschwindigkeit der Transportanlagen abhängig. Während viele herkömmliche RFID-Systeme nur das statische Schreiben und Lesen erlauben (d. h. Datenträger muss vor dem Schreib-Lese-Kopf positioniert werden), ermöglichen die neuen HTRE-Systeme sowohl das Schreiben als auch das Lesen im Vorbeifahren. Die Daten können somit in der Bewegung ausgetauscht werden, was den Aufwand soft- und hardwareseitig erheblich reduziert. Durch Datenträger ohne Offset (Initialisierungszeit) und einer Übertragungsgeschwindigkeit von 0,5 ms/Byte ist HTRE eines der schnellsten Systeme am Markt. Selbst Geschwindigkeiten über 10 m/s sind problemlos möglich. Selbstverständlich sind keine externen Batterien für die Datenträger nötig.

Ausdauernd
Neben der höheren Geschwindigkeit können optional verfügbare FRAM-Speicher wesentlich häufiger beschrieben werden als EEPROMs. Während bei EEPROMs normalerweise die Obergrenze schon bei 100.000 Zyklen erreicht ist, können FRAMs bis zu 10.000.000.000-mal beschrieben werden. So ergibt sich selbst bei 100.000 Schreibzyklen je Tag, eine Lebensdauer von 27 Jahren.

HTRE-Interfaces
Das modulare HTRE-Interfacekonzept bietet dem Anwender sowohl für den Schaltschrankeinbau (Schutzart IP20) als auch für die Feldmontage (Schutzart IP67) die maßgeschneiderte Lösung der Applikation. Je nach Bedarf können bis zu 8-kanalige Interfacemodule (in Zweierschritten) aufgebaut bzw. auch nachträglich erweitert werden. Alle Kanäle arbeiten parallel, so dass kein Zeitverzug bei der Kommunikation zwischen Datenträger und Modul entsteht. Weitere Funktionen, wie z. B. das gewollte Abschalten einzelner Köpfe, wenn sie zu nahe beieinander montiert sind, sind integriert. Der große Speicher (32 kByte/Kanal) erlaubt das asynchrone Bearbeiten der einzelnen Befehle. Zur einfachen Integration in die Steuerungs- und Feldbuswelt stehen Standardfunktionsbausteine zur Verfügung. Die Diagnose für den Feldbus, für die Versorgung und die einzelnen RFID-Kanäle erfolgt über LEDs, ergänzt durch feldbusspezifische Diagnosemeldungen. Werden in einer Applikation zusätzlich Standard-Ein-/Ausgänge für normale Prozesssignale benötigt, ist das auch kein Problem: Die entsprechenden Erweiterungsmodule lassen sich einfach hinzustecken!


diverse Antennenbauformen