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 |  |  |  | Passive Transponder
FUNKTIONSWEISE
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| a. Datenübertragung
Das System nutzt Frequenzen von 125 kHz. Diese liegen unterhalb des Langwellen- Rundfunkbereichs. Eine schnelle Lesezeit wird durch den Vollduplexbetrieb (gleichzeit. Senden und Empfangen) des Systems erreicht. Die typische Lesezeit beträgt inkl. aller Checks ca. 50 ms
Da die Übertragung der Informationen mit elektromagnetischen Wellen erfolgt, funktioniert das System sowohl durch flüssige, gasförmige, als auch durch feste Stoffe. Bei Einsatz des Transponders direkt auf/oder in Metall, wird bei der Übertragung nur der Leseabstand beeinflusst. Es empfiehlt sich, die Auswirkungen des Metalls vor Ort durch Tests zu überprüfen.
b. Erregung
Die Sendeantenne des Lesesystems versorgt den Transponder über ein magnetisches Wechselfeld von 125 kHz kontinuierlich mit Energie.
c. Passive Transponder
Der PT besteht aus einer Spule und einem Mikrochip. Auf diesem Mikrochip ist ein Spannungsregler, ein Frequenzteiler, ein Modulator, ein Festcodespeicher und ein Datensender enthalten. In der Spule wird durch das Magnetfeld des Lesesystems eine Spannung induziert. Der hierdurch erzeugte Strom reicht für die Versorgung des Mikrochips aus. Im Frequenzteiler wird die Frequenz von 125 kHz auf 62,5 kHz geteilt. Durch diese Frequenzteilung arbeitet das System im Vollduplexbetrieb. Auch eine Frequenzverschiebung (z.B. durch Metallumgebung auf der Sendeseite) wird halbiert, wodurch ein sicherer Empfang gewährleistet ist. Im Mikrochip werden die Daten aus der Diodenmatrix gelesen und mit 62,5 kHz an die Empfangsantenne zurückgesendet.
d. Signalauswertung
Die Empfangsantenne empfängt das vom Transponder gesendete Signal und gibt es an das Lesegerät weiter. Hier erfolgt dann die Demodulation, die Sicherheitsüberprüfung und Auswertung. Als Modulationsverfahren wird die Phasenumtastung (PSK= Phase Shift Keying) verwendet. Der Hauptvorteil gegenüber anderen Modulationsverfahren ist, dass Amplitude und Frequenz nicht verändert werden. Hierdurch ist das Signal wenig anfällig für Störimpulse. | |
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