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Aktive Transponder—Intelligenz über große Entfernungen







Um den Datenaustausch über große Entfernungen (bis zu 100m) zu ermöglichen, setzt man aktive Transponder ein. Diese unterscheiden sich von den passiven dadurch, dass sie eine eigene Energiequelle(Batterie) tragen. Das ermöglicht neben der großen Reichweiten und
Speichergrößen bis zu 32 kByte auch die Integration weiterer Funktionen wie Temperaturlogger und Signal-LEDs. Der Verbrauch der transponderinternen Elektronik ist so gering, dass die Lebensdauer der Batterien bei ca. sieben Jahren liegt. Zum Auslesen der Transponder fragt das Lesegerät z. B. alle Transponder im Feld ab. Diese melden sich dann mit Ihrem Adresscode und können daraufhin gezielt angesprochen werden. Ist der Adresscode bereits bekannt, so kann natürlich direkt auf den Datenträger zugegriffen werden.

Anders als bei den Transpondern in den Frequenzbereichen 125 kHz und 13,56 MHz, breitet sich das Antennenfeld nicht rein sphärisch aus, sondern bietet, je nach Antennenart, die Möglichkeit der gezielten Ausrichtung.

Werden die Transponder mit dem stationären i-PORT III-Leser gleichzeitig über vier Antennen erfasst, kann mittels Feldstärkenauswertung sogar eine gewisse Lokalisierung erreicht werden.